Einordnung des rechten Terrors 1993 – 1996 in Österreich
„Egal, wo man ist auf der Welt, wenn man sich für Flüchtlinge einsetzt, ist man immer eine Zielscheibe, dann kann man immer eine Bombe bekommen.“ – August Janisch, 2023 im STANDARD Dezember 1993: August Janisch erhält die erste von insgesamt 25 Briefbomben. Der 3. Dezember 1993 markiert den Beginn des Bombenterrors. Eine von zwei an…
Das rechtsterroristische Bombenattentat, bei dem vier Roma – Karl Horvath, Josef Simon, Peter Sarközi und Erwin Horvath – am 4. Februar 1995 ihr Leben verloren, jährte sich zum 30. Mal. Zur Gedenkfeier lud die Romapastoral der Diözese Eisenstadt, welche auch in den vergangen Jahren die Veranstaltung organisierte. Das Programm begann in der Oberwarter Bildungsanstalt für…
Wir gedenken Karl Horvath, Peter Sarközi, Josef Simon und Erwin Horvath Nachdem im August 1994 die erste Rohrbombe in Klagenfurt explodiert ist, hatten Peter, Simon, Erwin und Karl eine Befürchtung, die weder von der Polizei noch von sonst jemandem außerhalb ihrer Siedlung ernst genommen wurde. Schon im September 1994 sprachen sie von einem Gefühl, die…
Redebeitrag am Antifaschistischer Budenbummel, 28.01.2025 Wir, die Initiative Antifaschistisches Gedenken, arbeiten seit bald eineinhalb Jahren zum rechtsextremen Bombenterror der 90er Jahre. Wir befassen uns mit der Erinnerung an die Opfer und Betroffenen und mit der Frage, wie dieser Terror möglich wurde, in welchem politischen Klima er entstanden ist und welche Kontinuitäten von rechtsextremer Politik und…
Zwischen 1993 und 1996 wurden in Österreich 25 Briefbomben von Rechtsterroristen versendet. Die Bomben richteten sich an Minderheitenangehörige, von Rassismus Betroffene und an Menschen, die sich für Geflüchtete einsetzen oder anderweitige Arbeit leisten, die gegen das rechtsextreme Weltbild der Mörder und ihrer Gessinungskameraden verstößt. In den Jahren 1994 und 1995 verübte die selbsternannte „Bajuwarische Befreiungsarmee…
Mit den am 3. Dezember 1993 zugestellten Briefbomben an die ORF-Minderheitenredaktion in Wien und eine Pfarre in Hartberg begann eine Serie von Anschlägen, die tiefe Spuren in der österreichischen Gesellschaft hinterließ. Insgesamt wurden 13 Menschen durch Briefbomben und Sprengfallen zum Teil schwer verletzt. Besonders tragisch waren die Morde an Josef Simon, Karl Horvath, Erwin Horvath…
Bewegungspolitisch hat sich in Deutschland zuletzt viel getan in Bezug auf die gemeinsamen Kämpfe von Überlebenden rechter, rassistischer und antisemitischer Anschläge und Polizeigewalt, sowie deren Angehörigen. Zwischen folgenreichen Taten und praktischer Solidarität sind jedoch oft genug Jahre bis Jahrzehnte verstrichen. Langsam kommt die Bedeutung der gemeinsamen Organisierung und der Zentrierung von Betroffenen-Perspektive in der Breite…
In der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 1995 wurden in Oberwart die vier Roma Karl Horvath, Peter Sarközi, Josef Simon und Erwin Horvath ermordet. Bei ihrem Versuch eine romafeindliche Tafel zu entfernen explodierte die von einem Rechtsterroristen angebrachte Rohrbombe. Dieses Attentat war Teil einer unvergleichbaren Serie von Brief- und Rohrbombenanschlägen von 1993-1996 in…
Gedenken in Oberwart an die Opfer des Bombenattentats Sonntag 04.02.2024. | 14:30 Uhr Oberwart – Gedenkstätte/Am Anger In der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 1995 wurden in Oberwart die vier Roma Karl Horvath, Peter Sarközi, Josef Simon und Erwin Horvath ermordet. Bei ihrem Versuch eine romafeindliche Tafel zu entfernen explodierte die von einem…
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