Einordnung des rechten Terrors 1993 – 1996 in Österreich
Die Initiative Antifaschistisches Gedenken lädt ein: Vorstellung der Broschüre Versäumte Erinnerung? Rechtsextremer Bombenterror 1993-1996 🗓️ Do, 05. März 2026 | ab 18:30 Uhr (Beginn: 19:00) 📍Klub Slowenischer Student*innen WienMondscheingasse 11, 1070 Wien Die Initiative Antifaschistisches Gedenken arbeitet zum rechtsextremen Bombenterror der 90er Jahren, der in erster Linie gegen Minderheitenangehörige, von Rassismus Betroffene und ihre Unterstützer*innen…
Am 05. März erscheint unsere Broschüre „Versäumte Erinnerung? Rechtsextremer Bombenterror 1993-1996 in Österreich“ in Print und Digital. Tragt euch das Datum in euren Kalender ein und kommt zu unserer Release-Veranstaltung im KSŠŠD: 🗓️ Do, 05. März 2026 | 18:30 Uhr📍 Klub slovenskih študentk* študentov na DunajuMondscheingasse 11, 1070 Wien Weitere Termine in Wien sowie in…
„Es wurden Arbeiter gerufenDoch es kamen Menschen an Solange es viel Arbeit gabGab man die Drecksarbeit uns abDoch dann als die große Krise kamSagte man, wir sind Schuld daran“ – Cem Karaca, 1984: „Es kamen Menschen an“ Am 04. Oktober 1994 begann die „Serie II“ des rechtsextremen Briefbombenterrors. Alle vier Briefbomben konnten rechtzeitig entschärft werden…
Vor 31 Jahren, am 24. August 1994, wurde vor der Dr. Karl Renner Schule in Klagenfurt/Celovec eine Rohrbombe deponiert. Es war die erste von drei Rohrbomben, die die selbsternannte „Bajuwarische Befreiuungsarmee“ gebaut und gelegt hatte. Das betroffene Gebäude beherbergt die öffentliche zweisprachige Volksschule / Javna dvojezična ljudska šola. Bereits seit 1983 kämpften Aktivist*innen und Eltern für…
Im Dezember 1993 begann in Österreich die erste Serie des rechtsextremen Bombenterrors der „Bajuwarischen Befreiungsarmee“. In unseren Beiträgen der letzten Monate, haben wir die ersten 10 Adressat*innen der Briefbomben kurz porträtiert und einige Hintergründe zu den einzelnen Anschlägen zusammengetragen. Wir möchten nun abschließend versuchen, die Serie I politisch einzuordnen. Die Adressat*innen waren nicht zufällig ausgewählt…
Die erste Briefbombsenerie endete am 6. Dezember 1993. Die an die ARGE Ausländerbeschäftigung der Wiener Wirtschaftskammer adressierte Bombe wurde abgefangen und entschärft. In den späten 1980er und frühen 90er Jahren kam es u.a. durch den Zerfall der Sowjetunion und die Jugoslawienkriege zu einer starken Migrationsbewegung in Richtung Österreich, insbesondere nach Wien. Der Anschlag richtete sich…
Am 6. Dezember 1993 kam es zur letzten Explosion einer Briefbombe der ersten Serie. Adressiert war sie an den „Islamischen Ausländer-Hilfsverein“ im 16. Wiener Gemeindebezirk. Da der Verein allerdings zu diesem Zeitpunkt schon in Konkurs war, landet die Bombe in der Anwaltskanzlei, die als Masseverwalter fungierte. Die damals erst 18-jährige Sekretärin Astrid B. öffnete den…
Auch wir möchten unsere Solidarität mit dem Društvo/Verein Peršman und dem AntifaCamp Koroška ausdrücken! Gewalt gegen Minderheiten hat in Österreich Tradition, sie begann nicht 1938 und endete auch nicht 1945. Das Massaker des SS- und Polizeiregiments an den Familien Sadovnik und Kogoj stellt einen unfassbar traurigen Höhepunkt der nationalsozialistischen Gewalt gegen die Kärntner Slowen*innen dar.…
Dieser Text bietet eine Einführung in die Thematik. Er ist als Grundlage für den IAG-Workshop „Antifaschistische Gedenkpraxen etablieren“ entstanden und auch als Kurz-Broschüre zum Download verfügbar. Hier downloaden Rechtsextremer Bombenterror 1993-1996 in Österreich War da was? Zwischen 1993 und 1996 wurden in Österreich 25 Briefbomben von mindestens einem Rechtsterroristen versendet. Die Adressat*innen waren divers: Minderheitenangehörige,…
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